Presse

Spendenübergabe der Findelkind-Sozialstiftung an das Flüchtlingsprojekt von IMMA e.V.

Dem Wohnprojekt für besonders schutzbedürftige Flüchtlingsfrauen von IMMA e.V. wurde eine Spende in Höhe von 4.000 € vom Geschäftsführer der Findelkind-Sozialstiftung, Herrn CSU-Stadtrat Maximilian Straßer, am 23.06.2015 feierlich übergeben.

 

IMMA e.V. hat Anfang Februar 2015 ein Wohnprojekt für besonders schutzbedürftige Flüchtlingsfrauen eröffnet. Hier finden alleinstehende Frauen mit ihren Kindern Schutz, Geborgenheit und Rat, um neue Kraft zu schöpfen und langfristig eine neue Lebensperspektive zu entwickeln. Das erzbischöfliche Ordinariat der katholischen Kirche in München hat dem Amt für Wohnen und Migration ein großräumiges, dreistöckiges Gebäude im Herzen Münchens zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingsfrauen zur Verfügung gestellt. IMMA e.V. wurde von der Stadt mit der Betreuung dieser Flüchtlingsfrauen beauftragt. Insgesamt 14 Frauen und ihre Kinder können dort ein vorübergehendes Zuhause finden (zunächst ein Jahr) und werden dabei von drei Mitarbeiterinnen und einer Erzieherin betreut. Die geflüchteten Frauen haben allesamt einen besonderen Schutzbedarf, sind entweder ernsthaft erkrankt, traumatisiert oder schwanger, haben Babys und Kleinkinder. 

 

Durch die finanzielle Unterstützung der Findelkind-Sozialstiftung können unter anderem dringend benötigtes Schul- und Lernmaterial, Mal- und Spielsachen für die Kinder gekauft werden sowie Kosten für die medizinische Versorgung und Kosten für Therapie und Anwälte zum Teil übernommen werden, wenn keine andere Kostenübernahme möglich ist. Die Freude der Flüchtlingsmütter war so groß, dass es ihnen ein persönliches Bedürfnis war sich bei Herrn Straßer zu bedanken. 

 

Die Findelkind-Sozialstiftung der Familie Schmucker gemeinnützige GmbH engagiert sich seit vielen Jahren für bedürftige Menschen in Notlagen. Vor allem Menschen, die mit Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen haben, Migrantinnen/ Migranten, Alleinerziehende und Senioren, Kinder und Jugendliche sind von Armut betroffen. Bei unvorhergesehenen Ereignissen haben sie keine Ressourcen, um darauf zu reagieren. Dann ist schnelle und unbürokratische Unterstützung wichtig. Oft reichen schon kleinere Geldbeträge, um die größte Not zu lindern und wirksam Hilfe zu leisten. 

 

Herr Straßer, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Findelkind-Sozialstiftung und CSU-Stadtrat, ist es auch ein persönliches Anliegen Flüchtlingen in München mit seinen Möglichkeiten zu unterstützen und freut sich, dass die Flüchtlingsfrauen vorübergehend ein sicheres Zuhause im Wohnprojekt von IMMA gefunden haben. 

 

Geschäftsführerin Gundula Brunner mit CSU-Stadtrat Maximilian Straßer, 

Einrichtungsleitung Stephanie Knott und zwei betreuten Flüchtlings-

frauen.