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25.06.14 -

Internationales Jugendtreffen des daphne-EU Projekts "girls using violence"

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Ein Höhepunkt des zweijährigen EU-Projektes mit dem Titel „girls using violence- intervention and prevention“ war das internationale Jugendtreffen in der Jugendherberge Burg Schwaneck in Pullach. Vom 13.-15. Juni trafen sich 15 Mädchen und junge Frauen mit ihren 15 BetreuerInnen sowie das EU-Projektteam mit 18 Personen, um ihre Erfahrungen auszutauschen sowie nützliche Informationen zu Interventionsmaßnahmen zu reflektieren. Die ehemals Gewalt ausübenden Mädchen und junge Frauen sind im Alter zwischen 15 und 22 Jahren und kamen aus Polen, England, Wales, Spanien, Norwegen, Schweden sowie Deutschland.


Das Wochenende wurde von den Zora Mitarbeiterinnen Steffi Sfeir und Stephanie Kaindl vorbereitet und gestaltet und am Freitagnachmittag durch Geschäftsführerin Sabine Wieninger eröffnet. Beim anschließenden „come together“ lernten sich die Mädchen und jungen Frauen sowie die Fachkräfte näher kennen und stimmten sich auf die folgenden Arbeitseinheiten ein.  


Durch ausgewählte Methoden konnten die Mädchen über ihre Erkenntnisse aus den Hilfemaßnahmen und Unterstützungsangeboten berichten. Für die Mitarbeiterinnen von Zora war es ein Anliegen, von den Erfahrungen der Mädchen zu lernen und möglichst viele Informationen für die praktische Arbeit mit Gewalt ausübenden Mädchen zu erlangen.    

 

Es war ein ereignisreiches, emotionales und erfolgreiches Wochenende. Wie bedanken uns herzlich bei allen TeilnehmerInnen für die sehr gute Zusammenarbeit, vor allem aber bei den Mädchen und jungen Frauen für ihre Offenheit und ihren Mut, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. 

Begrüßung der TeilnehmerInnen 

 

     

 Sabine Wieninger, Geschäftsführerin Imma e. V.           Stephanie Sfeir, Zora Gruppen und Schulprojekte   

 

     

  Lillian Rognstad, Projektmanagerin                            "Come together" 

 

 

 

Gruppenarbeit "Flow of Life" mit den Mädchen  und jungen Frauen 

 

Mittels zahlreicher Utensilien verbildlichten die Mädchen ihren „Lebensfluss“ mit den einschneidenden Erlebnissen in ihrer Vergangenheit sowie ihren Wünschen und Zielen für die Zukunft. Für uns war wichtig zu erfahren, welche Interventionen und Unterstützungsangebote für sie hilfreich waren, um weniger oder keine Gewalt auszuüben und welche Maßnahmen eventuell auch die Anwendung von Gewalt verstärkten und somit hinderlich waren. Bei dieser Aufgabe wurden die Mädchen und jungen Frauen von ihren BetreuerInnen begleitet und unterstützt. 

 

   

 

    

 

     

 

 

 

Gemeinsamer Ausflug in den Klettergarten 

 

Nach einer intensiven Arbeitseinheit am Samstagvormittag erlebten die Mädchen und jungen Frauen spannende Stunden im Waldseilgarten in Grünwald.
Zeitgleich arbeitete das EU- Projektteam an der Planung der Abschlusskonferenz im Januar 2015 in der City Hall in London.
 

 

  

Waldseilgarten Grünwald