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28.09.12 -

„Ich mag mich IMMA mehr“

IMMA startet Kampagne, um auf Unterstützungsangebote für Münchner Mädchen aufmerksam zu machen.

Wie immer stehen Münchner Mädchen und junge Frauen im Mittelpunkt: Der gemeinnützige Verein möchte sie dabei unterstützen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, ihre Potentiale zu erkennen und Selbstwertgefühl zu entwickeln. 

„Wir helfen Mädchen und jungen Frauen, selbstbestimmt ihren Weg zu gehen.“ So lautet der Untertitel zur diesjährigen Kampagne von IMMA. Fachleiterin Sabine Wieninger erläutert: „Mit unserer Kampagne möchten wir den Mädchen direkt vermitteln: Du bist OK so, wie du bist! Viele Mädchen leiden an Selbstzweifeln, fühlen sich zu dick oder einfach nicht wohl in ihrer Haut. Wir wollen sie darin unterstützen, sich mit all ihren Stärken und Schwächen anzunehmen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Nur so sind sie in der Lage, ihren eigenen Weg zu gehen. Wir möchten sie ermutigen, sich an IMMA zu wenden, wenn sie Hilfe brauchen. Zum Beispiel weil sie daheim Gewalt erleben, wenn sie psychische Probleme haben oder wenn sie einfach jemanden zum Reden brauchen.“ 

Hilfsangebote für Münchner Mädchen und junge Frauen
Ab 4. Oktober ist das Kampagnenmotiv in der Münchner U-Bahn auf Plakaten, Bannern und Infoscreens zu sehen. Zusätzlich werden an 200 Münchner Schulen Plakate und Postkarten verteilt. Ein QR-Code leitet Interessierte direkt auf die neue IMMA-Facebookseite (Imma.Muenchen). Hier erfahren die Hilfesuchenden einfach und anschaulich, wie sie sich mit IMMA in Verbindung setzen können: Die Beratungsstelle kann als erster Anlaufpunkt genutzt werden. Dort können die Mädchen und jungen Frauen gemeinsam mit den Beraterinnen entscheiden, welche Hilfsangebote für sie in Frage kommen. Und wenn ein Mädchen sofort von zu Hause ausziehen muss - etwa, weil es bedroht wird, weil es zwangsverheiratet werden soll oder weil andere Konflikte das Leben daheim nicht mehr zulassen, kann es sich an die IMMA-Zufluchtstelle wenden. Die Adresse ist anonym, das Telefon (089 / 18 36 09) ist rund um die Uhr besetzt. In dringenden Fällen ist eine Aufnahme sofort möglich. Alle Hilfsangebote sind kostenlos.

Junge Designerinnen unterstützen IMMA 
Mit viel Engagement und unentgeltlich haben zwei Studentinnen der MHMK Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation ein neues Konzept für die Zielgruppe entwickelt: Im Comicstil gezeichnete Mädchenfiguren begrüßen die Besucher/-innen der Facebookseite www.facebook.com/IMMA.Muenchen.com und laden ein, sich durch die Angebote zu klicken. So sollen die Mädchen Hemmschwellen überwinden und sich trauen, bei IMMA anzurufen, in die Sprechstunde zu kommen oder sich online beraten zu lassen. Edgar-Postkarten, die ab 11. Oktober in der ganzen Stadt ausliegen, bewerben den Facebookauftritt.


Schönheitswahn und Sexualisierung
Die IMMA-Kampagne nimmt Bezug auf die Kampagne „Uns geht‘s ums Ganze - Mädchen und Frauen für Selbstbestimmung“ (http://www.uns-gehts-ums-ganze.de/) des Münchner Fachforums für Mädchenarbeit in Kooperation mit Gleichstellungsstelle, Referat für Bildung und Sport und Sozialreferat. Schirmpatin ist Bürgermeisterin Christine Strobl. Die Kampagne richtet sich gegen Schönheitswahn, die sexualisierte Darstellung und Pornofizierung von Mädchen und Frauen insbesondere in den Medien.
Sabine Wieninger: „Junge Mädchen spüren heute einen ungeheueren Druck, dem sie durch Rollenzuschreibungen und Schönheitsideale durch die Massenmedien, gesellschaftliche Zuschreibungen und kulturelle Vorgaben ausgesetzt sind. Unsere Einrichtungen unterstützen Mädchen, die sich in diesem Spannungsfeld von Erwartungen noch auf der Suche nach der eigenen Identität befinden.“

Mehr Informationen unter www.imma.de, auf Facebook finden Sei uns unter IMMA.Muenchen.