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04.05.11 -

Wir stehen hinter Christina-Street-Day!

Für uns ist Sichtbarkeit lesbischen Lebens wichtig – auch für den Christopher-Street-Day!

Wir stehen hinter Christina-Street-Day! Für uns ist Sichtbarkeit lesbischen Lebens wichtig – auch für den Christopher-Street-Day! Deswegen finden wir, dass es eine gelungene und kreative Idee war, den CSD für ein Jahr in „Christina-Street-Day“ umzubenennen. Damit wird sichtbar gemacht, dass lesbische Frauen kein „Anhängsel“ des jährlichen „Pride“ ist, sondern ein gleichberechtigter Teil, wie auch transgender people und schwule Männer. Mit Enttäuschung nehmen wir wahr, dass diese Entscheidung zurückgenommen wurde. Wir missbilligen die abwertenden, vorurteilsbehafteten und gemeinen Kommentare die die letzten Wochen gegen seit Jahren engagierte Lesben geäußert wurden.

 

Seit Jahren wird der CSD gemeinsam von Lesben, Schwulen und Transgendern organisiert und seit Jahren wird der Christopher-Street-Day von der Öffentlichkeit und den Medien „nur“ als Schwulenparade gesehen. IMMA e.V. nimmt seit Jahren am CSD mit Wagen und Stand teil, junge lesbische Frauen sind am Christopher-Street-Day präsent. Die Hälfte der Arbeit wird von lesbischen Frauen getragen, warum dann nicht auch die öffentliche Präsenz dafür einfordern? Ein echtes solidarisches Miteinander bedeutet auch, sich diesen Themen anzunehmen und originelle Wege zu finden, diesen Missstand transparent zu machen.

 

Wir bedanken uns bei LeTRa – Lesbenberatungsstelle, die den Mut aufgebracht haben, dieses „heiße Eisen“ der lesbischen Sichtbarkeit einzubringen und die auch die letzten Wochen den Anfeindungen der LGBT-Gemeinde ausgesetzt waren.