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03.04.19 -

Noch freie Plätze in unseren Seminaren und Fortbildungen

In den kommenden Wochen gibt es noch freie Plätze in unseren Seminaren und Fortbildungen. Details zu den anstehenden Veranstaltungen finden Sie unten.

Wir weisen darauf hin, dass die Fortbildung Nr. 04 „Mädchengewalt verstehen – Hintergründe, Folgen und Ansätze für die pädagogische Arbeit“ auf Freitag, 19.07. verschoben wurde. Das eintägige Seminar gibt einen ersten Einblick in das Thema und in die Anti-Gewalt-Arbeit mit Mädchen*. Für einen tieferen Einstieg bieten wir außerdem ab November eine fünfteilige Weiterbildung zur Fachkraft für die Anti-Gewalt-Arbeit mit Mädchen* (mit Zertifikat). Bei Interesse bitte separaten Flyer anfordern.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

 

05 | Reflexionen gestalten – mit Methoden erkennen, auswerten und umsetzen

                    

 

Leitung:

 
 

Andrea Länger, M.A. und Dipl. Sozialpädagogin (FH), Lehrbeauftragte & Buchautorin

 
 

Termin:  

 
 

09.05.2019 | 09.30 – 17.00 Uhr

 
 

Ort:

 
 

IMMA e.V. Kontakt- und Informationsstelle für Mädchenarbeit, Humboldtstr. 18, 81543 München

 
 

Kosten:

 
 

95 €

 
 

Wie können (Selbst-)Erkenntnisprozesse in Gang kommen und Klient*innen zur Selbstreflexion angeleitet werden? Welche Reflexionsmethoden sind geeignet, um das Erlernte und Erlebte in der Schlussphase einer Gruppe auszuwerten? Kognitive, bewegte, spielerische, originelle und einfache Methoden der Reflexion mit und ohne „Arbeitsblatt“ und „Material“ kommen zum Einsatz. Die Teilnehmer*innen probieren konkrete „Reflexionen“ aus und erkennen, welche Methoden für welches Setting in der Workshop- und Gruppenarbeit geeignet sind und auf was es beim „Reflektieren“ ankommt. Eine aktive Mitarbeit stärkt die persönlichen Kompetenzen für die eigene Anleitung von Reflexionsmethoden.

 

Ziel ist es, verschieden einsetzbare Reflexionsmethoden kennenzulernen, selbst auszuprobieren und den eigenen Methodenkoffer in der Kategorie „Reflexionsmethoden“ zu erweitern.

 

 

 

 

 

 

06 | Gewaltfreie Kommunikation   ACHTUNG: Nur noch wenige Restplätze!

nach Marshall B. Rosenberg – insbesondere für Fachkräfte der Jugendhilfe!

 

                    

 

Leitung:

 
 

Margit List, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Kommunikationstrainerin und Coach

 
 

Termin:  

 
 

16./17.05.2019 | 09.30 – 17.00 Uhr

 
 

Ort:

 
 

IMMA e.V. Kontakt- und Informationsstelle für Mädchenarbeit, Humboldtstr. 18, 81543 München

 
 

Kosten:

 
 

195 €

 
 

Gewalt im Umgang mit uns selbst und anderen Menschen hat viele Gesichter! Wir kommunizieren mit Kindern und Jugendlichen oft unwissend „gewalttätig“, da wir es nicht anders gelernt haben. Gewaltfreie Kommunikation fängt bei uns Fachkräften an, hört jedoch dort nicht auf. Wir sind Vorbild für andere, müssen uns gleichzeitig vor Gewalt und Burnout schützen und haben außerdem den Anspruch achtsam mit den Kindern und Jugendlichen umzugehen. Kinder und Jugendliche aus der Jugendhilfe haben vor allem gelernt, das „System Familie“ mit ihrem Verhalten erhalten zu wollen und andere Bedürfnisse zu erfüllen. Eigene Gefühle wahrzunehmen fällt ihnen oft schwer. Das Seminar vermittelt die Grundlagen der GFK und bietet konkretes Handwerkzeug. Die Teilnehmenden lernen/vertiefen den achtsamen Umgang mit sich selbst, Gewalt vorzubeugen und deeskalierend bei Konflikten zu agieren, sich gut abzugrenzen und mit Kindern und Jugendlichen bedürfnisorientiert zu arbeiten. Denn: GFK ist kraftvoll, herzlich und voller Respekt und hat nichts mit „lieb sein, Biss verlieren oder Selbstlosigkeit“ zu tun.

 

 

 

 

07 | „Zwischen den Welten“

Workshop zum Umgang mit Sexismus und Rassismus

 

                    

 

Leitung:

 
 

Judith Kraus, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Interkulturelle Trainerin

 

Kristina Gottlöber, Dipl. Sozialpädagogin (FH)

 
 

Termin:  

 
 

22.05.2019 | 9.30 – 17.00 Uhr

 
 

Ort:

 
 

IMMA e.V. Kontakt- und Informationsstelle für Mädchenarbeit, Humboldtstr. 18, 81543 München

 
 

Kosten:

 
 

95 €

 
 

Unsere Gesellschaft erlebt heute eine immer größer werdende Vielfalt in Bezug auf verschiedene Lebensentwürfe – Herkunft, Religion, sexuelle Identität, Geschlecht und vieles mehr. Doch neben den individuellen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, begegnen uns im persönlichen und fachlichen Umfeld oftmals u.a. sexistische und/oder rassistische Zuschreibungen. Wo überschneiden sich diese beiden gesellschaftlichen Phänomene, und wo ist es notwendig, eine klare Grenzziehung vorzunehmen? Welche Akteur*innen spielen in diesem Spannungsfeld eine Rolle? Um dem „Schubladendenken“ auf die Spur zu kommen, ist es unerlässlich, auch die eigene Haltung zu reflektieren und zu hinterfragen.

 

Das Seminar will Möglichkeiten eröffnen, die beiden Themen und deren Verbindungen besprechbar zu machen. Dabei arbeiten wir mit verschiedenen Methoden, die auch in der pädagogischen Praxis angewendet werden können.

 

 

 

 

 

08 | LGBTIQ – das Alphabet der Vielfalt   ACHTUNG: Nur noch wenige Restplätze!

Sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten in der Begleitung Jugendlicher

 

                        

 

Leitung:

 
 

Thomas Kugler, Dipl. Sozialpädagoge, Gendertrainer, Diversity-Trainer

 

Stephanie Nordt, Dipl. Sozialpädagogin, Gendertrainerin, Diversity-Trainerin

 
 

Termin:  

 
 

22./23./24.05.2019

 
 

Ort:

 
 

Institut für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings KdöR, Germeringer Str.30, 82131 Gauting

 
 

Kosten:

 
 

230 € (250€ mit EZ-Garantie)

 
 

Anmeldung:

 
 

https://www.institutgauting.de/seminare/2019-lgbtiq-das-alphabet-der-vielfalt/

 
 

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Jugendliche (LGBTIQ) erleben häufig Diskriminierungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Aus Angst vor Ausgrenzung sprechen viele nicht über ihre Gefühle und bleiben unsichtbar. Pädagogischen Fachkräften fehlt es oft an Wissen, um Handlungs- und Unterstützungsbedarfe zu erkennen und umzusetzen.

 

Inhalte: 

 

·          Grundlagen und Überblick 

 

·          Identität als eine der Entwicklungsaufgaben im Jugendalter 

 

·          Lebenslagen von queeren Jugendlichen 

 

·          Umgang mit homophoben / transphoben / diskriminierenden Äußerungen

 

·          pädagogische Angebote, Materialien, Beratungsstellen u.a. für Jugendliche im Coming-out-Prozess

 

 

 

 

09 | Schreien, wüten, schlagen…   ACHTUNG: Nur noch wenige Restplätze!

Traumapädagogischer Umgang mit destruktiven Verhaltensweisen

 

                    

 

Leitung:

 
 

Nicole Weßling, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Traumapädagogin (BAG TP, DeGPT)

 
 

Termin:  

 
 

27./28./29.05.2019 | 9.00 – 16.30 Uhr

 
 

Ort:

 
 

IMMA e.V. Kontakt- und Informationsstelle für Mädchenarbeit, Humboldtstr. 18, 81543 München

 
 

Kosten:

 
 

275 €

 
 

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind Fachkräfte häufig mit destruktiven Verhaltensweisen konfrontiert. Diese reichen von feindseligen Kommentaren bis hin zu handfesten Schlägereien und können sowohl zu Ohnmacht und Hilflosigkeit als auch zu Wut und Aggression bei uns Fachkräften führen. Destruktive Verhaltensweisen sind meist Versuche traumatische Ereignisse zu verarbeiten und machen auf eine für sie ausweglose Situation aufmerksam. Traumata wirken sich auf den gesamten Menschen und seine Persönlichkeit aus und beeinflussen das Denken, Fühlen und Verhalten. Die Traumapädagogik bietet Möglichkeiten des Verstehens und Interventionsmöglichkeiten, die der psychischen und physischen Stabilisierung der Mädchen und Jungen dienen. In dieser Fortbildung wird einfühlsamerer und konsequenter Umgang auf destruktive Verhaltensweisen erarbeitet. Damit die Fachkräfte ihre eigenen evtl. destruktiven Gefühle regulieren können und handlungsfähig bleiben.

 

 

 

 

 

 

10 | Trauma und Migration

 

                    

 

Leitung:

 
 

Alexandra von Tettenborn, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Traumatherapeutin, Kinder- und 

 

Jugendlichenpsychotherapeutin 

 
 

Termin:  

 
 

03.06.2019 | 09.30 – 17.00 Uhr

 
 

Ort:

 
 

IMMA e.V. Kontakt- und Informationsstelle für Mädchenarbeit, Humboldtstr. 18, 81543 München

 
 

Kosten:

 
 

95 €

 
 

Der Traumabegriff fand in den letzten Jahren nicht nur zunehmend gesellschaftliches Interesse, er ist mittlerweile auch für viele pädagogische Fachkräfte im professionellen Umgang mit geflüchteten Menschen von besonderer Bedeutung für die tägliche Arbeit. Die Fortbildung soll deshalb im ersten Teil ein grundsätzliches Verständnis der komplexen neurobiologischen und psychischen Vorgänge einer Traumatisierung und der möglichen Auswirkungen schaffen. Im zweiten Teil wird dann der Bogen zu Arbeit und Umgang mit (komplex) traumatisierten Migrant*innen und Geflüchteten geschlagen. Um den Übertrag in den Alltag zu erleichtern, sind Übungen zur Selbsterfahrung grundlegender pädagogisch/therapeutischer Techniken geplant. 

 

Da jede Fachfrau* und jeder Fachmann* eigene Erfahrungen und Fragestellungen mitbringt, wird die Fortbildung mit einer Einheit von Fallbeispielen, wenn gewünscht auch Rollenspielen, abgerundet.

 

 

 

 

04 | Mädchengewalt verstehen

Hintergründe, Folgen und Ansätze für die pädagogische Arbeit

 

                    

 

Leitung:

 
 

Anja Steingen, Dipl.-Psychologin, AAT-Trainerin

 
 

Termin:  

 
 

19.07.2019 | 9.30 – 17.00 Uhr ACHTUNG: NEUER TERMIN!

 
 

Ort:

 
 

IMMA e.V. Kontakt- und Informationsstelle für Mädchenarbeit, Humboldtstr. 18, 81543 München

 
 

Kosten:

 
 

85 €

 
 

Rein statistisch scheint das Thema Mädchengewalt ein Randproblem zu sein. Fakt ist allerdings, dass der Schaden für Betroffene und die Folgen für die gewalttätigen Mädchen selbst ebenso gravierend sind wie die Konsequenzen von männlicher Gewalt. Hintergründe und Risikofaktoren der Gewalt von Jungen sind dabei nicht immer deckungsgleich mit denen der Mädchen. Ebenso gibt es Unterschiede im Hinblick auf die Einstellungen zu Gewalt und die Taten selbst. Das Seminar vermittelt einen Überblick zu der Thematik und gibt praxisbezogene Informationen. Ein Schwerpunkt sind Entwicklungsverläufe von Gewaltverhalten bei weiblichen Jugendlichen, ihre Motive und Taten, aber auch typische Belastungen und Opfererfahrungen. Den zweiten Schwerpunkt des Seminars bilden Ansätze und Hinweise für die Anti-Gewalt-Arbeit mit Mädchen.

 

 

 

Bitte beachten Sie: Im November 2019 startet außerdem eine Weiterbildung zur diesem Themenschwerpunkt.

 

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne detaillierte Informationen zu.

 

 

 

 

 

 

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist via E-Mail (kontakt.informationsstelle(at)imma.de), Fax (089 / 23 88 91 15) oder postalisch möglich.

 

Wenn Sie das Programm per Post geschickt bekommen oder regelmäßig online über unsere Veranstaltungen informiert werden möchten, dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an kontakt.informationsstelle(at)imma.de